Spitzwegerich
(Plantágo lanceoláta)

Kurzbeschreibung:

Familie: Wegerichgewächse
Wuchshöhe: 5 – 50 cm
Wurzeltiefe: bis zu 60 cm
Wuchsform: Rosette
Blütezeit: Mai – Oktober

wirkt:

  • adstringierend
  • keimtötend
  • reizmildernd
  • hustenlösend
  • blutreinigend
  • blutstillend
  • entzündungshemmend
  • harntreibend
  • schleimlösend
  • bei Katarrhen der Luftwege
  •  Entzündungen Mund- und Rachenschleimhaut
  •  Asthma/Bronchitis
  •  Insektenstichen
  •  Brennen von Nesseln
  •  leichte Verbrennungen
  •  Neurodermitis
  •  kleine Wunden
  •  Appetitlosigkeit/Fettsucht

Anmerkungen:
Das Wort „Wegerich“ kommt aus dem Althochdeutschen von „wega“ = Weg und „rih“ = König. Wir finden ihn weitverbreitet auf Wiesen, Äckern und Feldrändern, am Wald- und Ortsrand.
War der Wegerich ursprünglich nur in Europa beheimatet, ist er heute weltweit verbreitet. Die mehrjährige Pflanze vermehrt sich durch Wurzelsprosse und klebrige Samen, die an Tierfell, Kleidung und Rädern haften bleiben.
Sammelzeit: Blätter – Mai bis August
Wurzeln: Ende August bis Oktober
Die getrockneten Blätter als Tee aufgebrüht helfen bei Erkrankungen der Atemwege, die frischen Blätter verrieben bei Erkrankungen der Haut auflegen. Der Pflanzensaft hilft der Verdauung und dem Stoffwechsel.

Auch die nahe Verwandtschaft, der Breitwegerich (Plantágo Májor) und der Mittlere Wegerich (Plantágo média) finden als Arzneipflanzen Verwendung.
Aufgrund des hohen Vitamin C Gehaltes und der verdauungsfördernden Wirkung werden die frischen Blätter vor der Blüte auch als Gemüse genutzt.

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Futterpflanze des Monats April 2015
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