Gänseblümchen (Béllis perénnis)

Kurzbeschreibung:
Familie: Korbblütengewächse
Wuchsform: in Bodennähe als Rosette, darin aufsteigend die Stiele mit einzeln stehenden Blütenkörbchen
Blütezeit: fast das gesamte Jahr,
Hauptblütezeit: April/Mai

wirkt:

  • blutreinigend und –stillend
  • harntreibend
  • krampfstillend
  • schmerzstillend
  • bei Husten und Erkältungen
  • bei Stichen, Wunden und Prellungen
  • bei Ausschlägen, Entzündungen, Herpes
  • bei Magen- und Darmbeschwerden
  • bei Gicht und Rheuma
  • Menstruationsbeschwerden
  • stoffwechselanregend

Anmerkungen:
Ursprünglich aus Südeuropa eingewandert, wächst das mehrjährige Gänseblümchen bevorzugt auf Wiesen. Heute ist es bis Nord- und Südamerika sowie Neuseeland verbreitet. Es wird zwischen 2 und 15 cm hoch.
Wird die Blüte abgefressen, wächst sie einfach nach. Das Gänseblümchen ist heliotrop, d.h. es richtet seine Blüten immer der Sonne nach. Bei Regen und in der Nacht senkt es den Kopf.
Lateinisch „bellus“ = schön, „perennis“ = ausdauernd.
Die ausdauernde Schöne kann man innerlich und äußerlich anwenden. Innerlich z.B. als Tee gegen Erkältungen und Frühjahrsmüdigkeit, auch bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Äußerlich als Tinktur zum Einreiben bei Quetschungen und Verrenkungen, Wunden, Gliederschmerzen oder Rheuma.
Junge Blätter kann man in Salaten oder in Kräuterquarks verarbeiten. Gleiches gilt für die Blüten, die auch gerne zur Verzierung genommen werden.
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Futterpflanze des Monats Dezember 2014
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