Walderdbeere
(Fragaria vesca)

Kurzbeschreibung:

Familie: Rosengewächse
Wuchsform: Rosettenstaude
Blütezeit: April bis Juni

wirkt:

frische Beere:

  • bei Leber- und Galleleiden Herzbeschwerden
  • bei Blutarmut
  • als allgemeines Stärkungsmittel
  • bei Bronchitis
  • adstringierend
  • fiebersendend

Blätter:

  • bei Durchfall
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Entzündungen der Mundschleimhaut oder des Mund- und Rachenraumes
  • Stärkungsmittel für kränkelnde Kinder
  • bei Herz- und Harnwegsbeschwerden
  • Frauenleiden

Verwendet werden die jungen, während der Blütezeit im Mai und Juni gesammelten Blätter, die Wurzel und die Beeren

Anmerkungen:

Die mehrjährige Walderdbeere wächst an lichten Stellen in Wäldern, vorzugsweise auf sandig-lehmigen, feuchten, durchlässigen, nährstoff- und humusreichen Böden. Hier kann sie regelrecht bodendeckend wachsen. Als Gehegepflanze sehr beliebt.
Die Blüten bestehen aus 5 weißen Blütenblättern. Die rote (Schein)-Frucht bildet sich etwa ab Juni. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen hartschaligen Nüsschen. Die Vermehrung findet über Ausläufer oder Samen (eben diese Nüsschen) statt. Sie wird 5 bis 30 cm hoch und ist in Europa und Nordasien zu Hause. Sie überwintert mit einem kurzen Wurzelstock (Rhizom).
Die Gartenerdbeere stammt übrigens nicht von der hiesigen Walderdbeere ab, sie ist eine Kreuzung zweier aus Amerika stammender Erdbeerarten. Die Walderdbeere wurde jedoch auch kultiviert, sie nennt sich Monatserdbeere. Die Früchte sollte man immer erst waschen, dann putzen und die Stiele entfernen, sonst wäscht man das Aroma mit aus.
Die Walderdbeeren werden Freya, der Fruchtbarkeitsgöttin zugeordnet. Sie ist das Symbol der Weltlust und der Sünde. Also immer fleißig naschen 😉

 

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Futterpflanze des Monats Februar 2015
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