Knoblauchsrauke
(Alliária petioláta)

Kurzbeschreibung:
Familie: Kreuzblütengewächse
Wuchshöhe: 20 – 100 cm
Blütezeit: April bis Juli

wirkt:

  • antibakteriell
  • blutreinigend
  • schweißtreibend
  • harntreibend
  • entzündungshemmend
  • verdauungsfördernd
  • bei Asthma
  • Bronchitis
  • Husten
  • Skorbut
  • Wunden
  • Würmer
  • Rheuma

Als gute Schmetterlingspflanze sollte man immer einige Rauken stehen lassen. Gut für unsere Schildkröten: die Knoblauchsrauke treibt bereits ab Februar aus und im Herbst ein zweites Mal. Meine Tiere mögen das Kraut nach der Blüte nicht mehr.

Anmerkungen:

Die zwei bis mehrjährige Knoblauchsrauke ist in Europa weit verbreitet. Man findet sie außerdem in Vorderasien und Nordafrika. In Nordamerika wurde sie durch europäische Siedler vermutlich bewusst eingeführt.
Der Fruchtknoten entwickelt sich zu einer Schote. Wenn diese aufreißt, kann der Wind die Samen verteilen. Wenn es regnet, verschleimen sie und bleiben am Fell von Wildtieren haften. Außerdem bildet die Pflanze unterirdische Ausläufer und Wurzelsprosse.
Als Pflanze der Laubwälder wächst sie hervorragend im Halbschatten, gerne in Nachbarschaft der Brennnessel. Man findet sie in Gebüschen und Hecken, an Mauern und Wegen, in Gärten und Schuttplätzen. Sie ankert mit einer tiefen Pfahlwurzel.
Zum Essen werden die Blätter vor der Blüte, ca April bis Juni gesammelt. Beim Kochen verflüchtigt sich der pfeffrig-knoblauchartige Geschmack. Daher am besten roh zubereiten, gerne in Salatsaucen,  als Kräuterdip oder in Frischkäse. Die schwarzen Samen lassen sich wie Pfeffer- oder Senfkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack.

Print Friendly
Futterpflanze des Monats März 2015
Markiert in: