Echtes Barbarakraut
(Barbarea vulgaris)

Kurzbeschreibung:
Familie: Kreuzblütler
Wuchshöhe: 30 – 90 cm
Wuchsform: Halbrosette, zwei – mehrjährig, frosthart
Wurzel: verzweigter Wurzelstock, ästige und feine Wurzeln
Blütezeit: Mai – Juli

wirkt:

  • appetitanregend
  • verdauungsfördernd
  • blutreinigend
  • harntreibend
  • zur Wundheilung
  • zum Entschlacken, Entwässern
  • prophylaktisch in Form von Tee gegen Erkältungen oder zu viel Magensäure
  •  gegen Frühjahrsmüdigkeit

Anmerkungen:

Das Barbarakraut kommt ursprünglich aus Europa, Kleinasien und Sibirien, heute ist es nahezu weltweit verbreitet. Nährstoffreiche, halbschattige, feuchte und lehmige Böden werden bevorzugt. Wegränder, Bahndämme, Äcker, Gewässerränder oder Kiesgruben. Es ist sehr anspruchslos.
Die „Winterkresse“ kann bis in den Winter hinein als Salat oder Gemüse verwendet werden. Am 4. Dezember ist Barbaratag. Erst danach beginnt sie zu welken. Sie ist sehr vitaminreich, besonders Vitamin C und Bitterstoffe sind vorhanden. Sie erinnert geschmacklich an Kresse oder Brunnenkresse. Durch die enthaltenen Senföle schmeckt die Winterkresse leicht scharf. Als Gemüse wird sie spinatähnlich zubereitet, Verwendung findet sie auch in Kräuterquarks oder als Pesto.
Im ersten Jahr bildet sich die Rosette mit den so genannten leierförmigen Blättern. Diese sind rundlich und leicht gefiedert. Im zweiten Jahr wächst die Sprossachse hervor und gezackte Blätter sitzen direkt am Stängel. Nach der Blüte bilden sich bis zu 3 cm lange Schoten, welche den ölhaltigen Samen enthalten. Das Barbarakraut ist ein Selbststreuer und sät sich mühelos aus.

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Futterpflanze des Monats Mai 2015
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