rauhe Gänsedistel (Sónchus ásper)

Kurzbeschreibung:
Familie: Korbblütengewächse
Wuchsform: krautige Pflanze, die stabile Wurzel kann über einen Meter lang werden
Blütezeit: Juni bis Oktober

wirkt:

  • eisen- und VitaminC haltig
  • tonisierend
  • bei Fieber
  • Kurzatmigkeit
  • Magenbrennen
  • Leberschwäche
  • Hautentzündungen
  • Ausschläge
  • menstruationsfördernd

Anmerkungen:
Die ein- oder mehrjährige Pflanze wächst zwischen 30 und 100 cm hoch. Sie enthält Milchsaft und bildet nach der Blüte eine Pusteblume aus.
Die Gänsedisteln wachsen an Wegen, Schuttplätzen, Mauern, auf Äckern und in Gärten. Sie lieben frischen, humosen Boden. Dieser sollte stickstoffreich und mäßig trocken sein. Sie sind fast überall häufig, verbreitet in ganz Europa, Nord-Afrika, Nord-Asien und West-Asien.
Alle Pflanzenteile sind verwendbar. Der Geschmack ist salatähnlich. Kann wie Kohl verwendet werden, hat aber nicht den scharfen Kohlgeschmack. Auch als Spinat zubereitet oder in Suppen gekocht werden die Blätter und Stiele verwendet. Die Blüten sind zum Naschen oder als Deko geeignet.
Die anderen Gänsedistelarten sind gleichermaßen zu verwenden. Eng verwandt mit der Kohl-Gänsedistel (Sónchus oleraceus) oder der Acker-Gänsedistel (Sónchus arvénsis).
Früher wurden sie an die Gänse oder Schweine verfüttert, daher auch der Name Saudistel.

 

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Futterpflanze des Monats November 2014
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