Rainkohl (Lampsana communis)

Kurzbeschreibung:
Familie: Korbblütengewächse
Wuchsform: Aussaht im Herbst, dann Halbrosette. Im Frühjahr dichter Wuchs, Stengel reichästig, Blüten sehr klein.
Blütezeit: Juni bis September

wirkt:

  • erfrischend
  • abführend
  • antidiabetisch
  • erweichend
  • wundheilend

Anmerkungen:
Die alte Heil- und Nahrungspflanze wird meist ein, selten zwei Jahre alt und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 120 cm, meist jedoch kleiner. Die kleinen Blüten öffnen sich nur am Vormittag.
Die üppig wachsenden Blätter kann man zwischen April und Juni als Salat oder Wildgemüse essen. Später werden die Blätter zu faserig. Die Pflanze führt Milchsaft.
Als Halbschattenpflanze ist der Rainkohl gerne an Wald- oder Wegrändern zu finden, ebenso in Gebüschen, seltener auf Wiesen.
Als Tee hilft er gegen Lymphknotenschwellung und Verstopfung, bei Hautentzündungen und Schnittwunden kann man die zerquetschten Blätter auf den Wunden legen. Der ausgepresste frische Saft bewirkt eine Senkung des Blutzuckergehaltes.
Die bereits im Herbst aus den Samen gekeimten Rosetten überwintern unter der Schneedecke. So steht der Rainkohl während des Winters als Futter zur Verfügung.

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Futterpflanze des Monats Oktober 2014
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