Alle Teile des Aronstabs sind giftig. Alleine der Hautkontakt kann Rötungen und Blasen verursachen. Der Verzehr ist sehr schmerzhaft, da es schnell zu Entzündungen und Verätzungen im Mund- und Rachenraum kommt. Desweiteren sind Magen- Darmbeschwerden, innere Blutungen und Krämpfe die Folge, die sogar zum Kollaps führen können. Die ersten Symptome treten schon nach wenigen Minuten auf. Besonders gefährlich, sind die süßen, roten Beeren, da sie Kinder und sicher auch Schildkröten verleiten können.

Der Aronstab enthält sehr viel Oxalat, Alkaloide (Coniin) und das Saponin Aroin. Bei Letzterem handelt es sich um einen Scharfstoff. Trocknen oder Abkochen nimmt der Pflanze die Giftigkeit, jedoch sollte man sie dennoch nicht als Futterpflanze verwenden.

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Autor: Anika Suski
Foto: Annett Werner

Quelle: www.germanturtleclub.com

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Giftpflanzen: Aronstab (Arum)
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