Die immergrüne Kletterpflanze enthält in allen Pflanzenteilen, aber vor allem in ihren Beeren, giftige Saponine (Hederin und Falcarinol). Dieser Stoff ist vor allem für Kinder aber auch Tiere sehr gefährlich.

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Berichten zu Folge, spucken Schildkröten Efeublätter, die sich ins Futter gemischt haben und ausversehen angebisen wurden, oft wieder aus. Jedoch sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen und den Efeu lieber nicht im Schildkrötengehege wachsen lassen. Vor allem bei Schildkröten, die viele Jahre ausschließlich mit Pelletts o.ä. gefüttert wurden oder an Mangelerscheinungen leiden, verlieren manchmal ihr instinktives Urteilsvermögen, ob man eine Pflanze fressen sollte oder nicht. Von anderen Haltern hört man zudem, dass ihre Schildkröten Efeu regelmäßig fressen, wenn sie welchen finden. Auch wenn sie nicht sofort Vergiftungserscheinungen zeigen, weiß man nicht, welche Langzeitschäden sich irgendwann einmal zeigen werden.

Zwischen August und Oktober blüht der Efeu. Im Winter bilden sich dann die besonders giftigen dunklen, fast schwarzen Beeren und reifen im Frühjahr heran. Da der Efeu mit zunehmendem Alter an Wuchshöhe gewinnt und erst ab einer bestimmten Höhe beginnt Beeren zu bilden, sind vor allem alte Efeupflanzen giftig.

Autor: Anika Suski
Foto: Annett Werner
Quelle: www.germanturtleclub.com

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Giftpflanzen: Efeu (Hedera helix)
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